Überwachungsbehörde und Arzneimittelhersteller sprechen über Qualitäts- und Sicherheitsfragen

Mehr als 130 Teilnehmer aus allen Sparten der Arzneimittelherstellung und des Arzneimittelvertriebs in Niedersachsen haben sich Anfang Februar zum GMP-Gesprächskreis im Alten Landtag in Oldenburg getroffen. Eingeladen hatte das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt im Namen der niedersächsischen Arzneimittelüberwachung. In dem GMP-Gesprächskreis diskutieren Vertreter der Industrie und der Aufsichtsbehörden aktuelle Fragen des Arzneimittelrechts und der 'Guten Herstellungspraxis für Arzneimittel' (Good Manufacturing Practice, GMP) und erstellen konkrete Arbeitshilfen zur Umsetzung der komplexen Rechtsvorschriften. "Die große Resonanz auf unsere Einladung spricht für das Konzept der Veranstaltung", betont Dr. Hans Henning Wendebourg vom Dezernat für Arzneimittel und Medizinprodukte beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamts Oldenburg.

Dem Gesprächskreis gehören pharmazeutische Unternehmen aus ganz Niedersachsen an, darunter Schaper & Brümmer (Salzgitter), Dr. Loges + Co. (Winsen/Luhe) und Diapharm (www.diapharm.de, Oldenburg).

Der GMP-Gesprächskreis, ein gemeinsames Wunschkind der Industrie und der Überwachungsbehörden, war im Jahr 2008 im Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg aus der Taufe gehoben worden. Bei der Auftaktveranstaltung waren Arbeitsgruppen gebildet worden, deren Ergebnisse nun in Oldenburg vorgestellt wurden. In der anschließenden Diskussion begrüßten sowohl Industrie- als auch Behördenvertreter nochmals ausdrücklich diese Form der konstruktiven Zusammenarbeit und die Offenheit der Diskussionen. Über die Internetseite der Gewerbeaufsicht werden die Ergebnisse allen Interessierten zugänglich gemacht.

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