Ägyptisches Gesundheitsministerium lädt Diapharm zum Erfahrungsaustausch ein

Bei einem dreitägigen Workshop in Kairo hat der Pharma-Dienstleister Diapharm (www.diapharm.com) Vertretern des ägyptischen Gesundheitsministeriums die europäischen Regelungen zu Arzneimittel-Grenzbereichen vorgestellt. Das Land überarbeitet derzeit seine Gesetzgebung etwa für Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und Selbstmedikations-Produkte und erwägt, sich dabei zum Teil an EU-Direktiven zu orientieren. Ziel ist es, die Verfügbarkeit sicherer Produkte zu verbessern.

„Diapharm hat uns Einblicke in die Praxis der europäischen Regelwerke und in deren national teils unterschiedliche Umsetzung ermöglicht“, fasst Safa Ibrahim zusammen, im ägyptischen Gesundheitsministerium zuständig für die Implementierung der Medizinprodukt-Regeln. Den Kontakt hatte GlaxoSmithKline Middle East vermittelt. Dr. Guido Middeler und Dorothee Klöpf von Diapharm waren eingeladen, rund 40 Teilnehmern aus verschiedenen Abteilungen des Ministeriums Regelungen der EU zu Medizinprodukten sowie zur Abgrenzung zwischen pflanzlichen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungen vorzustellen.

Zum Teil warben die Experten dabei auch für Ansätze, die über die Europäische Union hinausgehen: „Für Medizinprodukte etwa würde sich eine Orientierung am regulatorischen Modell der Global Harmonization Task Force empfehlen, an der neben der EU auch USA, Kanada, Australien und Japan mitarbeiten“, betont Dr. Guido Middeler: „Damit würde Ägypten direkt ein Maximum an internationaler Vereinheitlichung erreichen, und sichere Produkte könnten recht schnell verfügbar sein.“ Auf dem Workshop in Kairo wurde unter anderem auch diskutiert, ob im Nahen Osten gemeinsame Lösungen über Staatengrenzen hinweg sinnvoll sein könnten.

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